"En la cama" in Deutschland. Wir verlosen Kinokarten  
Mittwoch, Oktober 24, 2007, 20:36 - Just So

Foto: Farbfilm Verleih Berlin.

Liebhabern des südamerikanischen Kinos ist Regisseur Mathías Bize spätestens seit 2003 ein Begriff, als er mit seinem Regiedebüt "Sábado - Das Hochzeitstape" international Erfolge feierte. – Auch bei seinem zweiten presigekrönten Streifen "En la cama" (zu deutsch: "Im Bett") untersucht Bize (28) eine – wenn auch sehr kurze und fragile – Zweierbeziehung.

Eine Frau, ein Mann, ein One-Night-Stand. Ob das gutgehen kann? Dieser Frage widmet sich der Jungregisseur anderthalb Stunden lang in einem Kammerspiel im echtesten Sinne des Wortes. Der Film besteht aus Dialogen und Nahaufnamen, die den Versuch von Initmität und Annäherung im Hotelbett erzählen.

Eine typische Story, die in vielen Metropolen dieser Welt aus einer Partybekanntschaft entstehen könnte. Könnte sie? Ein (männlicher) Chilekenner sagt über den Film, er thematisiere die Situation starker/erstarkter chilenischer Frauen gegenüber den manchmal schwächeren Männern in der Gegenwart des Andenlandes. Also ein typisch chilenisches Gesellschaftsdrama? Aus der vordergründig spontanen Begegnung entwickelt sich jedenfalls ein eigenwilliger Konflikt, und ein unliebsamer Begleiter namens "Vergangenheit" hat sich unmerklich mit ins Hotelbett geschlichen.

Nur so viel sei verraten: Der Ausgang ist überraschend! Leider verliert der Film durch die deutsche Synchronisation zu viel an Lokalkolorit. Das Hotelzimmer ist beliebig. Es gibt keine Bilder, die diesen Verkust auffangen könnten; Man wünscht sich das spanischsprachige Original mit deutschen Untertiteln. Ansonsten: sehenswert. Mehr Infos zum Film hier.

Wir verlosen 3 x 2 Kinogutscheine. Und so geht's:

Preisfrage: Wie heißt der berühmte Baum aus den Anden (Chiles und Argentiniens), der in ähnlicher Form seit 50 Millionen Jahren existiert und bis zu 50 Meter Höhe wachsen kann?

Lösungswort: per Mail an chilecita@email.de oder über den Link „Kontakt“ (oben rechts) senden.

Einsendeschluss: Mittwoch, 31. Oktober, 12 Uhr CET

Die Gewinner erhalten ihre Gutscheine per Post.

In folgenden deutschen Kinos ist "En la cama" zu sehen: Berlin (Kant, FAF, Kulturbrauerei, Babylon). Freiburg (Apollo). Frankfurt/Main (Cinema). Heidelberg (Gloria). München (City). Augsburg (Thalia). Ulm (Lichtburg). Nürnberg (Casablanca). Stuttgart (Atelier am Bollwerk).Tübingen (Museum). Köln (Off Broadway). Darmstadt (Broadway). Düsseldorf (Metropol). Essen (Eulenspiegel). Kaiserslautern (Provinz 80). Karlsruhe (Schauburg). Hamburg (Abaton). Dresden (Schauburg). Leipzig (Passage). Weimar (Mon Ami). Bremen (Ostertor). Oldenburg (Casablanca). Osnabrück (Cinearthouse). Konstanz (Scala). Mainz (City). Mannheim (Odeon). Saarbrücken (UT). Bochum (Casablanca). Münster (Cinema). Hannover (Hochhaus). Bonn (Filmbühne). Marburg Capitol).

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Trends aus Chiles Gastro-Szene  
Freitag, Oktober 19, 2007, 20:51 - Cosas Queridas
Wer sich für Restaurant-Kritiken, Wein-News, Entwicklungen und Neuigkeiten aus Chiles gastronomischer und touristischer Industrie interessiert, ist hier an der richtigen Adresse bei "Lobby-News".

Diese spanischsprachige Publikation war bis vor 2 Jahren eine gedruckte Zeitschrift, seither (nur noch) im Web verfügbar. Herausgeber der Wochen-Publikation ist der chilenische Gastro-Kritiker Juan Antonio Eymin. Das Online-Blättchen hat eine Auflage von 15.000 Klicks pro Woche und finanziert sich über Bannerwerbung.

Kontakt: lobbychile@gmail.com
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Mobiles Poesie-Festival "Latinale" in Deutschland 
Freitag, Oktober 19, 2007, 14:18 - Just So
Poesie "von der Peripherie des Río de la Plata, den luftigen Höhen der Anden oder den pulsierenden Metropolen Brasiliens" verspricht das mobile lateinamerikanische Poesie-Festival Latinale, das vom 27. Oktober bis 7. November 2007 stattfindet, und zwar aus Locations in Berlin, Köln, Leipzig und Hamburg. Konkret aus Chile dabei: Héctor Hernandez (Vertreter der "Neuen Chilenische Poesie") und Paula Ilabaca. Mehr Infos hier.
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Riesendinosaurier in Patagonien gefunden 
Mittwoch, Oktober 17, 2007, 23:13 - Special Moments
http://www.abendblatt.de/daten/2007/10/17/805533.html
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Wein 1: Öko-Bewusstsein in Chile erst am Anfang 
Dienstag, Oktober 16, 2007, 22:09 - Cosas Queridas



Ursprünglich wollte Patricio Bianchi Ingenieur werden. Nach dem Tod des Vaters musste er beruflich in dessen Fußstapfen schlüpfen und arbeitete dann über 30 Jahre lang als Stock Broker an der Börse von Santiago. Heute reist Bianchi für das Weingut
Huelquen durch die Welt, um den Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Merlot und Syrah des Familienbetriebs italienischer Abstammung zu präsentieren. „Einen deutschen Importeur gibt es bislang nicht“, so der Chilene beim Interview in Berlin. „Huelquen“ bedeutet in der Sprache der Mapuche „kalter Wind“; und das beschreibt einen Teil des Mikroklimas im oberen Maípo-Tal nahe der Hauptstadt, wo die Trauben von Huelquen auf insgesamt 85 Hektar gedeihen. Organisch angebaute Trauben, wohlgemerkt. Huelquen gehört bislang zu den wenigen Weingütern, die sich dem Öko-Weinbau verschrieben haben. Da gebe es im Andenland höchstens eine Handvoll, meint Bianchi. „Das Bewusstsein für ökologische Produkte ist in Chile noch nicht ausgeprägt“, sagt er. „Angefangen hatte es mit dem Olivenöl.“

Die Konsumenten in Deutschland und die USA gehören beim Kauf chilenischer Öko-Produkte zu den Pionieren. Im kommenden Jahr will Huelquen erstmals mit einer organischen Syrah-Produktion punkten. Von diesem Bio-Wein wird es nur eine Mini-Auflage von 12-14.000 Flaschen geben. Im Jahre 2000 hatte sich das Weingut erstmals um die Öko-Zertifizierung beworben. Erst 2004 gab das Schweizer Institut für Markt-Ökologie grünes Licht. Für Laien: Das IMO http://www.imo.ch/ ist eines von vier Instituten, deren Zertifizierungsverfahren und „Öko-Label“ offiziell von der EU als Qualitätssiegel anerkannt sind. „Die haben alle drei Monate unseren Betrieb gecheckt“, so Bianchi. Derzeit werden einige Weine traditionell, andere ökologisch unter dem Label „Amicus“ produziert.

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